Verfasst von: sanscho | 7. April 2010

2 1/2 Monate Deutschland

So meine lieben Leute, es kommt doch noch was von uns, wir sind nu jetzt schon wieder über 2 Monate in Deutschland und was soll man sagen, man lebt sie fast schneller wieder ein, als es einem lieb ist. Nach allen Strapazen die uns auf unserer Reise widerfahren sind, im guten wie im schlechten, waren wir froh endlich mal wieder in geregelte Verhältnisse zurück zu kehren. Allerdings musste hier auch direkt erstmal wieder was wichtiges erledigt werden, die endgültige Löschung des Carnet de Passage stand auf dem Plan, also ab zu ADAC. Dort angekommen, wurden wir freundlich von unserer Sachbearbeiterin in Empfang genommen, „nicht“, nach kleinen Meinungsverschiedenheiten mit der netten Frau, hat aber dann doch alles geklappt und nach einer Woche kam schon der Brief das alles endgültig vorbei ist. Also hat sich der ganze Aufwand in Indien doch gelohnt, auch wenn es einiges an nerven gekostet hat. Jetzt konnte man auch endlich richtig entspannen, endlich war dieser Druck der Zollgebühren Vergangenheit. Die folgenden Tage waren einfach nur locker, man hat sich Mutter bekochen lassen und wunderte sich über die Auswahl im Supermarkt, aber zugleich auch über die überteuerten Preise hier in Deutschland. Und nach zwei Wochen war irgendwie schon wieder alles beim alten, man hat sich so schnell wieder an alles gewöhnt, man mag es kaum glauben. Es ging wieder los mit dem Arbeiten, die Uni fängt ja jetzt im April erst wieder an, Kolja fing an wieder zu lernen, dieses mal Englisch, ich meine er hat es ja auch bitter nötig. 😉 Schnell wurde auch klar es muss ein neuer fahrbarer Untersatz her, da ich hier auf dem Land wohne und es mir leider nicht möglich ist, ohne einen Riesen Aufwand, die Öffentlichenverkehrsmittel zu nutzen. Tja, aber was nun für ein Auto, schnell war klar es sollte wieder ein Bulli sein, allerdings war eins auch schnell klar, es wird schwierig einen vergleichbaren Bulli ohne viel Rost, mit geringen Budget zu finden. Die meisten haben nicht die gewünschte Ausstattung, oder sind total vergammelt. Letztendlich ist es nun einer aus Bochum geworden, nicht ganz in Wunsch Farbe „Silber“, allerdings in einem akzeptablem Zustand.

Der Alltag hat uns nun auch schon wieder komplett eingenommen, soll heißen, ich mache im Moment ein Praktikum bei E. ON, eine Lieblings Konzern vom Kolja und den Kolle hat es wieder zurück auf die Insel verschlagen, vier Monate Helgoland. So irgendwie hab ich jetzt gerade auch keine Lust mehr zu schreiben, es fällt mir gerad auch nicht mehr so viel ein, nur ein Fazit würde ich gerne noch ziehen. 

Wenn man einmal eine solche Reise gemacht, steigert dies das verlangen mehr von der Welt zu entdecken, was wiederum bedeutet das es wohl nicht das letzte mal eine Reise dieser Art war. Auch wenn man einerseits sehr enttäuscht von dem Ausgang der Reise war, hat man andererseits auch unheimlich viele schöne Dinge erlebt und Eindrücke fürs Leben gesammelt, die einem keiner mehr nehmen kann.

Genug für heute, irgendwann schreiben wir auch noch mal etwas ausführlicher wie wir die letzten Tage der Reise erlebt haben, insbesondere auch, damit der Patrick zufrieden ist. 😀 Also einfach immer mal drauf schauen, irgendwann gibts wieder Neuigkeiten.;)

Verfasst von: Kolle | 18. Januar 2010

Das Ende

Ja, liebe Leser. Wir sind am Ende unserer Reise angelangt und sitzen nun wieder vor unseren eigenen Computern im trauten Heim. Aber zunächst gibt es die letzten Tage in Zusammenfassung:

Wie geplant erreichten wir Bombay und legten noch zwei Sightseeing-Tage zusammen mit Lena ein. Neben dem berühmten Hafenmonument, dem India Gate, flanierten wir die kilometerlange Seepromenade entlang und aßen perfekte italienische Pizza in einem Jazz-Club. Bombay, wo wohl die meisten Reisenden ihre Indienerfahrung beginnen, ist zwar ohne Frage ein Teil dieses Landes, aber doch eine Welt für sich. Ähnlich wie Pune herrschen in dieser Metropole saubere, geordnete Strukturen, was im krassen Gegensatz zur den Lebensbedingungen der Hauptmasse der Inder steht. Aber: Genau dies weist wieder einmal auf das Hauptmerkmal des Landes: Vielfalt!

In Bombay wurden weiterhin ausführliche Einkäufe erledigt (besonders von weiblicher Seite) und Unmengen von Schokoladen-Croissants in einer internationalen Bäckerei verdrückt. Unter den Dingen befanden sich unter anderem Converse-Chucks, Ipods, Laptop-Akkus, Klamotten usw. Tja, das musste nun sein 🙂

Natürliche verabschiedete sich das Land von Lena gebührend, gemäß dem Leitspruch „Incredible India“: Lenas Flug ging um 10 Uhr pm also sollte es ausreichen, sich um 6 ins Taxi zu schwingen um zum International Airport zu brausen. Naja, der Feierabendverkehr ist kein Verkehr mehr, sondern ein kilometerlanger Stau auf allen Strassen ohne die geringste Bewegung. Der Taxifahrer, kaum ein Wort Englisch verstehend, hatte nun aber Mitleid, parkte sein Auto am Straßenrand und rannte mit mir händchenhaltenderweise zur nächsten lokalen Bahnstation. Er wusste natürliche keineswegs wie man ein Ticket löst, also halfen uns wieder 10 weitere Inder bei der Besorgung eines Fahrscheins und nach 10 Minuten standen wir im Güterwagon eines örtlichen Zuges, klammerten uns an die metallenen Haltestangen zwischen Massen von Menschen und kamen 1 Stunde später am bestimmten Bahnhof an. Von dort erwischten wir eine Autorickshaw riefen dem Fahren nur kurz zu „International Airport, Hurry up, much money!“ und schon gings rasant zum Flughafen. Lena erwischte den Flug und wieder einmal dachten wir: Beklopptes Indien. Alles drunter und drüber. Aber es funktioniert!!!

Sanscho und Ich machten uns noch einen entspannten letzten Tag bei Musik und Bier und dann kam auch schon der Tag unserer Abreise. Ein eher unwirklicher Moment, wenn man erstens nicht mit einem Flugzeug gekommen ist, und zweitens sich das ruhige deutsche Leben kaum mehr wirklich vorstellen kann. Anstatt wie Lena mit Emirates, flogen wir mit EgyptAir, der meist gefährdeten Fluggesellschaft durch Terroranschläge. Naja, es war schließlich günstig und nach einem Zwischenstopp in Kairo erreichten wir auch schon abends London. Und verdammt: Die kalte, klare Luft war wirklich das beeindruckenste. Patrick, ein deutscher Freund, holte uns vom Flughafen ab und wir verbrachten noch 3 hervorragende Tage in Englands Hauptstadt (Dazu später einmal mehr). Es fühlte sich auch schon an wie Heimat, denn der Unterschied England/Deutschland erscheint nichtig im Vergleich zu Indien. Ein unglaubliches Gefühl auch, in 18 Stunden die Strecke zurückgelegt zu haben, für die wir zuvor 1 ½ Monate auf dem Landweg gebraucht haben. Verrückte Technik, das Fliegen 😉

Nun sitzt man in seinen 4 Wänden, hat die erste Nacht im eigenen Bett verbracht und was mich vor allem beeindruckt: Die Ruhe!

Verfasst von: sanscho | 9. Januar 2010

Kurzbericht aus Pune

Heute gibt es Neuigkeiten aus Pune, nach einem Tag und einer Nacht Zugfahrt, sind wir in Pune, der Stadt mit den meisten Studenten und Universitäten im Land angekommen. Man kann sagen Pune ist schon wesentlich westlicher als die meisten anderen Städte Indiens, alles ist recht sauber und aufgeräumter. Ein Grund wird sein, das Pune die Stadt mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen in ganz Indien ist und der Bildungsstand durch die höhe Anzahl der Universitäten recht hoch ist. 

Wir wohnen in einen Privathaus, mit mehreren Mieträumen, die eingerichtet sind wie Studentenbuden, wie man sie auch bei uns findet, man hat das Gefühl, man wohnt in einer riesigen WG. Zu unserem erstaunen ist es hier auch sehr sauber und nicht wirklich teuer. 

  

Pune hat zwar nicht sehr viel an Sehenswürdigkeiten zu bieten, ist aber dennoch sehr sehenswert, gestern haben wir uns die echt schöne Altstadt angeguckt, waren in einem Bildungspark, ja so was gibt es hier tatsächlich, dort wird das Thema alternativ Energie behandelt, mein Fachgebiet. 😉

 

Gestern haben wir auch noch Lenas Geburtstag ein wenig gefeiert, es gab einen schönen und leckern Geburtstags Schokoladenkuchen in der German-Backery, die direkt hier um die Ecke ist. Abends wollten wir dann eigentlich noch ein wenig feiern, aber Lena ist leider krank geworden, ich denke das werden wir dann wohl heute nachholen. 

 

Ansonsten ist hier in der Ecke noch ein Berühmten Sex Gurus namens Osho Ashram zuhause, dem entsprechend viele Pilgerer aus der ganzen Welt sind hier in ihren doch recht Sekten ähnlichen Gewändern unterwegs. Unser Vermieter ist übrigens auch ein Guru dieser Sorte, so scheint es auf jeden Fall, er verbringt den ganzen Tag auf dem Dach seines Hauses, mit schönen Europäischen Frauen um sich herum. 

Heute werden wir hier noch einen schönen ruhigen Tag verbringen um dann morgen die letzten 200 Km, mit dem Zug nach Mumbai zu fahren. Die Tickets sind schon in unseren Händen und somit geht es morgen Früh um 7 Uhr los, dort werden wir uns dann noch drei schöne Tage machen, Lena nur noch einen, um dann den Heimweg anzutreten. Aus Mumbai werden wir noch einmal Bericht erstatten, also bis die Tage mal, wir hoffen ihr geht nicht im Schnee unter. 😉

Schöne Grüße aus dem sonnigen Pune,

Lena, Kolja und Sascha

Verfasst von: sanscho | 6. Januar 2010

So liebe Leser, jetzt gibt es endlich wieder mal was neues, hat doch schon wieder etwas länger gedauert, aber die Zeit vergeht hier wie im Flug. Erstmal wünschen wir allen Lesern und Freunden ein frohes neues Jahr, wir hoffen ihr hab alle so schön gefeiert wie wir, aber dazu später mehr. Wie ihr bereits ja schon erfahren habt ist Lena jetzt auch unter uns, so verbrachten wir die Weihnachtstage ruhig und entspannt in Goa. Nach einigen Tagen Goa wollten wir dann aber auch langsam mal weiter, um noch ein bisschen mehr in den Süden Indiens vorzustoßen, unser Plan sah so aus, das wir Silvester in Hampi feiern wollten. Auf dem Weg nach Hampi machten wir noch einen Tag Halt an dem beeindruckendem Mollem National Park, man findet ihn im Süd-Osten Goas und er beherbergt unteranderem einen 300m Wasserfall, den wir uns natürlich auch anguckten. Übernachtet haben wir direkt im National Park, auf einer Spice Farm, die ein paar Hütten für Traveller zur Verfügung stellt. Die Umgebung in der wir wohnten war einfach der Hammer, wir waren umgeben von Urwald, Tempeln, und still gelegten, mit Gestrüpp überwucherten Resorts. Dieser Ort war das extreme Gegenteil zu Goas Stränden, die zwar auch entspannend sind, aber dann auch auf die Dauer doch zu überlaufen sind.

                                      

Nach einer kurzen Nacht, da der Chef der Spice Farm uns zu seinem Geburtstag eingeladen hatte, ging es dann am nächsten Morgen ab in den Zug Richtung Hampi. Dort er wartete uns eine wiederum ganz andere, aber zugleich auch sehr beeindruckende Fels Landschaft, man könnte meinen man wäre in einem Freizeitpark, alles ist voller riesiger Felsen und mitten drin befinden sich unzählige Tempelanlagen. Als wir dann auch ein nettes Guest House gefunden hatten, dachten wir, wir könnten dort auch einen netten Silvester Abend verbringen, da haben wir allerdings falsch gedacht, es stellte sich schnell heraus das in Hampi kein Neujahr gefeiert wird. Bei dem Versuch nach Zehn Uhr über die Straße zulaufen, wurden wir prompt von der Polizei aufgefordert, doch bitte das Guest House aufzusuchen. So war es eine ziemlich beschauliche Feier, Lena, Kolja und Ich saßen auf der Treppe unseres Guest House und warteten das es endlich 12 Uhr wird, damit wir endlich ins Bett konnten.

 

Naja am nächsten Tag wurden wir allerdings mit echt tollen Bauwerken und Tempelanlagen belohnt, so war es nicht ganz so tragisch, wie es sich vielleicht an hört. Wir machten eine schöne Tour entlang eines Flusslaufes und bestaunten die recht unwirklich scheinende Landschaft mit ihren riesigen Felsgesteinen. Die nächsten Tage verbrachten wir damit Hampi und Umgebung zu erkunden, weils dort echt Unmengen zu sehen gab, jeder Tag began mit einem guten Frühstück in einem netten kleinen Tibetischen Cafe und endete auch irgendwie jeden Tag in einer italienischen Bar, in der es echt gute Pizza gab. Ansonsten können wir Hampi nur empfehlen, es ist ein schöner Ort um ein paar Tage zu verweilen und schöne Eindrücke zu sammeln, man sollte vielleicht nur nicht planen Neujahr dort zu feiern. 😉

Nach ein paar schönen Tagen dort, ging es weiter nach Badami, eine Stadt die bekannt ist für ihre Uralten Höhlenkomplexe, der erste Eindruck der Stadt, war anfangs nicht so schön, alles ist Laut und dreckig. Aber sobald man sich von der Hauptstraße entfernte, wurde es schlagartig sauberer und schöner, die Altstadt besteht aus kleinen Gassen die wirklich sehenswert sind. Sobald man die Höhlenanlagen betritt wir man von Unmengen Affen gegrüsst, die dort wohl ihr zuhause gefunden haben. Die Höhlen sind wirklich sehenswert, sie erstrecken sich bis tief ins Felsgestein und man kann sich kaum vorstellen wie man zur Zeit ihrer Erbauung in der Lage war solche Komplexe mit solch detaillierten Verzierungen zu erschaffen. Unterhalb der Höhlen in einem Tal befind sich ein großer See, der ebenfalls mit Tempeln umgeben ist. Der See beinhaltet allerdings nur total veralgtes Brackwasser, wo man wirklich nicht rein will, die Inder sind in der Beziehung allerdings mal wieder schmerzfrei und waschen munter ihr Wäsche und sich selber dort drin.

Ja und das war allerdings auch schon wieder von uns, da die Stadt außer den Höhlen nicht viel zu bieten hatte, sind wir Momentan wieder mit dem Zug unterwegs und zwar nach Pune. Die Stadt liegt kurz vor Mumbai und da von dort aus Lena am 11.01 wieder zurück nach Deutschland fliegt, werden wir wohl noch einige Tage in Pune bleiben, um dann pünktlich in Mumbai zu sein.

Da uns der ganze Stress mit dem Auto und dem Carnet de Passage auch ziemlich mit genommen hat, haben wir auch für den 13.01 Flüge nach London gebucht, dort werden wir noch einige Tage einen Freund besuchen, um dann auch recht schnell wieder heimzukehren. Das bedeutet, das wir jetzt nur noch einige Tage hier in Indien haben, die wir jetzt noch einmal in vollen zügen genießen, um dann in Deutschland wieder Fuss zu fassen. 😉  

Wir werden uns aber auf jeden Fall noch einmal aus Pune melden, da es auch eine sehr schöne Stadt sein so, in der wir mit Sicherheit auch noch einiges erleben werden.

Verfasst von: sanscho | 29. Dezember 2009

Eindruecke

     

                 

     

     

     

     

     

Verfasst von: Kolle | 25. Dezember 2009

Frohe Weihnachten

Nach aufregenden Wochen melden wir uns endlich wieder. Um es kurz zu halten (obwohl es ein Buch wert waere): Der Bus wurde dem Zoll uebergeben und ist somit Eigentum des indischen Staates. Mit schwerem Herzen liessen wir den treuen Gefaehrten hinter uns, aber mit einer schwerwiegenden Last (genau 15.000 Euro, die Steuer auf den Neupreis) weniger auf unseren Schultern.

Zur Weihnachtszeit sind jegliche Zuege Richtung Goa hoffnungslos ueberbucht, so dass es uns nur mit einem emergency booking und Rs. 400 mehr gelang ein Ticket nach Mumbai zu erwischen. Von Amristar ging es dann 32 Stunden non-stop ueber Delhi nach Mumbai, der heimlichen Hauptstadt des Landes. Die 1800km, geradewegs Richtung Sueden, im Sleeper-Abteil mit 9 Indern und Platz fuer 6, konnte uns aber nicht die Freude ueber den abgeschlossenen buerokratischen Akt nehmen. Das Zugticket kostete jetzt aber leider Dank des Notfall-Aufschlags auch Rs. 700 = 10 Euro).

Zack, ein paar Chai spater erreichten wir also schon die 20 Mio. Metropole. Eine ueberwaeltigende Stadt! Direkt am arabische Meer gelegen ist das Klima und die Luft deutlich besser als der Smog Delhis. Britische Architektur aus der Kolonialzeit sowie breite, saubere Strassen preagen das Bild. Wir haben uns mal kurzerhand den Luxus eines Mittelklasse-Hotels am Strand von Bombay gegoennt und durchgekuehltes Bier bei sanften 32 C unter Palmen genossen. Zwar kein Becks, aber Fosters tuts auch mal – australische Ploerre 😉
Lena kam auch wie geplant am 22.Dezember an und wirkte zunaechst wie ein Darsteller im falschen Film. Nach fast 3 Monaten ohne bildlichen Kontakt zu unseren lieben Deutschen und einer voelligen Gewoehnung an die indische Kultur (leider inklusive der Gleichgueltigkeit gegenueber schlimmster Armut) war Sie eine echte Erfrischung.

Wieder mit mehr Glueck als Verstand ergatterten wir auch noch ein Zugticket nach Goa fuer den 23.Dez. Trotz Platz Number 501 auf der Warteliste erhielten wir 3 Sitzplaetze und kamen nach nur 9 Stunden in Goa an. Wieder mal 900 km direkt Richtung Sueden haben wir nun geschmeidige 35 C. Dank eines tuerkischen Freundes der seit 1 Monat an goanischen Beaches verweilt (5 Tage waren geplant) haben wir nun echte Kokusnuss-Huetten am weissen, palmengesaeumten Strand. Das endlose Meer an den endlosen Straenden hatt endlos geile 28 C und laesst viele der eher negativen Erlebnisse in den Hintergrund treten. Das kann unser Gehirn ja sowieso ganz gut und zudem brennt uns die Sonne die schlechten Gedanken aus dem Sinn und beschert uns gluekliche Weihnachtstage. Damit an alle Leser: Wir wuenschen euch allen eine zufriedene Weihnachtszeit, geniesst die klirrende Kaelte Deutschlands ein wenig (auch wir tun das zeitweilen) und lest auch weiterhin dieses Zeug hier. Wir versprechen das nun Dank reichlicher Zeit auch viele weitere Blogeintraege folgen werden.

Verfasst von: Kolle | 14. Dezember 2009

Zollfrei

Leute, unsere 38 kg schwere Metallkiste ist dank UPS unbemerkt am deutschen Zoll vorbeigeruscht! Neben unseren letzten persoehnlichen Dingen befanden sich wohl auch einige Kilogramm Souvenirs zwischen Sanschos dreckigen Boxershorts.

An alle Bremer: Lasst uns spielen! Wer sich innerhalb der naechsten 10 Tagen (= 24.12. 20Uhr) mit einem Kommentar auf diesen Artikel meldet, bekommt auch ein Geschenk – so entpuppen sich die wahren Fans des Blogs (und mir). Ihr treulosen Seelen 😉

Euer Kolle

Verfasst von: Kolle | 10. Dezember 2009

WO STECKEN SIE DENN?

Ja wo sind die beiden denn jetzt grade? In Amritsar! Amritsar…Amritsar? Achja, AMRITSAR, da waren sie doch schon einmal. JA!

Und dies ist die traurige Realitaet: Nach zehntaegigem Aufenthalt in Delhi, diversen Behoerdengaengen und geduldigem Warten wurden wir zu den Zollbehoerden nach Amritsar, der ersten bereisten Stadt Indiens kurz hinter der pakistanischen Grenze, bestellt. Was wir benoetigen ist immernoch, oder besser letztens, ein Dokument vom Zoll, welches bestaetigt, dass wir das Auto den Behoerden ueberreicht haben und es fuer immer in ihren Besitz uebergangen ist. Damit wissen gleichzeitig die deutschen Behoerden, dass es in Indien verbleiben wird und keine Zollgebuehren faellig werden. Fuer diese definitive Aussage kann es in Indien schon einmal 1 Monat dauern, da niemand Definitives weiss.

Daher sind wir zum einen gut gelaunt, da wir jetzt detailiert wissen was als naechstes zu tun ist. Zum anderen aergert es uns stark, dass wir erstens 1 Monat und etliche Kilometer hinter uns gelegt haben um diese einfache Anforderung zu erhalten und zweitens, da wir den Transport des Autos (immerhin 400km) mit einem gemieteten Truck selbst bewerkstelligen und bezahlen muessen.

Trotz allem: Keinen Grund zur Sorge. Unsere Laune erhalten wir aufrecht! Die ganze Geschichte sollte sich in absehbarer Zeit (Ende naechster Woche) erledigt haben und wir werden vogelfrei Richtung Sueden duesen. Die Straende Goas warten auf uns, sowie eine perfekte Ueberraschung fuer mich (Kolja) in Mumbai.

Seit auch Ihr, liebe Leser, immer brav und artig, sonst bringt Euch das Christkind keine Geschenke, und lernt, die deutsche Buerokratie zu schaetzen!!!

Auf bald

Verfasst von: sanscho | 1. Dezember 2009

Delhi, und die indische Buerokratie

Der erste Versuch Bir hinter uns zu lassen ist leider nicht ganz geglueckt, zuversichtlich fuhren wir auf dem schnellsten Weg nach Delhi um dort alle Formalitaeten bezueglich des Carnet de Passage zu klaeren. Nach 12 stuendiger Taxifahrt und einer kurzen Nacht im Guest House, ging es sofort zum AAUI, dem ADAC Indien. Dort empfingen uns keine guten Nachrichten, nun sollte das Auto zur naechsten Polizeistation geschleppt werden, damit der Zoll es dort begutachten kann, also eine Sache die man uns auch locker am Telefon haette erzaehlen koennen, aber es wurde auch schnell klar warum nicht, sie wollten erst Geld kassieren um weiter zu verfahren. Dies hiess fuer uns wieder ab ins Taxi und auf nach Bir, dort lief allerdings alles besser als gedacht und wir konnten alles an einem Tag klaeren und es ging wieder ab zurueck nach Delhi.
Nun sind wir schon einige Tage hier in Delhi und warten darauf das endgueltig alles geklaert ist, was sich aber hinzieht. Das was man ueber Delhi auf jeden Fall sagen kann, es ist dreckig, laut und es haegt eine riesige Smogwolke ueber der Stadt, die uns am Tag nicht ermoeglicht weiter als 100m gucken zu koennen, was allerdings noch erschreckender ist, man sieht Armut an fast jeder Ecke. Da sehnt man sich schon fast wieder an den kleinen Ort Bir zurueck, in dem man sich ganz in Ruhe, ohne viel Laerm und Trubel, ins Cafe setzten konnte. Naja wir gehen jetzt einmal davon aus das sich alles in den naechsten Tagen klaert, auf jedenfall sind wir dessen recht zuversichtlich, da nach einem weiteren Gespraech mit dem AAUI President, ein Ziel in Sicht ist.
Desweitern sind wir gerade auf der Suche nach vernuenftigen Bagpacks, was sich hier auch garnicht als ganz so einfach herausstellt, da es die entsprechenden Laeden hier nicht wirklich gibt, wir hoffen morgen in der dritten von unzaehligen Shopping Malls fuendig zu werden.
Mehr kann man zu der momentanen Situation eigentlich nicht sagen, da nicht wirklich spannendes passiert, aber ich denke spaetestens am 6.12 wir der Nikolaus uns aus der Situation helfen, in diesem Sinne, bis die Tage mal, und froehlichen verspaeteten ersten Advent in Deutschland.

Verfasst von: Kolle | 21. November 2009

Schoene Momente







Verfasst von: Kolle | 19. November 2009

Zwischen Hasch, Paragliding und Enttaeuschung

Nun sitzen wir seit einer Woche in diesem Nest names Bir, am Rande des Himalayas, fest und viel gibt es leider nicht zu berichten. Zunaechst die guten Nachrichten: In unserem Ort gibt es einen vernueftigen Laden, Friends Caffe, in welchem man morgens, mittags und abends ordentliches indisches Essen bekommt, wobei ordentlich mal eine Kakalake im Tee, in der Peanutbutter oder dem Salat beinhaltet. Zudem kann man den ganzen lieben langen Tag mit gechillten Menschen aus aller Welt quatschen, Chai trinken und Hasch rauchen.
Heute endlich, an einem hervorragenden sonnigen Tag, konnten wir einen Tandemflug aus 2400m Hoehe starten und sind heil und tierisch begeistert nach einer Stunde gelandet. Dieses Gebiet ist unter Paraglidern weltbekannt und vor einem Jahr fand genau an diesem Fleckchen der Weltcup statt. Insofern kann es einen schlechter treffen.

Die schlechten Nachrichten wirken nach unseren vergangenen Erlebnissen nicht mehr wirklich schlimm, doch belasten schon etwas. Nach einer Woche haben wir es immernoch nicht geschafft, eine definitive Aussage zum Verbleib des Buses und zur Loeschung des Carnet de passage erhalten. Endlich sind wir nun an einem Menschen in Deli gelangt, der sich unserer annimmt und den Fall betreut. Leider kamen von diesem Herrn seit 3 Tagen aber auch keine neuen Informationen mehr. Das Ganze muss also ausgesessen werden und uns bleibt nicht anderes uebrig als zu warten.

Liebe Gruesse ans spannende Deutschland

Verfasst von: Kolle | 15. November 2009

Sicherheitshinweis

Die nachfolgenden Bilder sind nicht fuer die Augen von Minderjaehrigen und psychisch labilen Menschen bestimmt und koennen bleibende Schaeden hervorrufen (und haben es bereits bei uns getan).

Ja, liebe Leute, es ist etwas passiert. Indien ist ein traumhaftes Land und unsere Reise lief wie am Schnuerchen – bis jetzt. Wir waren auf dem Weg von McLoed Ganj Richtung Manali, einer kleinen Bergstadt im Himalaya, um dort zu Trekken, Snowboard zu fahren und einfach zu entspannen. An Bord hatten wir noch eine englisch-mauritianische Backpackerin als das Auto auf einer Bergstrasse mitten im Niergendwo ausging und sich nicht mehr starten lies. Sofort wurde versucht uns zu helfen und schlussendlich wurden wir ins naechste Dorf geschleppt um das Problem dort in einer Werkstatt zu beheben. Die Mechaniker waren zuversichtlich und bei Chai-Masala und Reis mit Dal schauten wir bei der Reperatur zu. Sie arbeiteten an den Benzinschlaeuchen und ueberprueften die Zuendung. Als sie einen weiteren Startversuch unternahmen schoss eine Stichflamme durch den kompletten Motorraum, das ausgelaufene Benzin entzuendete sich und nach ca. 20 Sekunden stand der komplette Innenraum des Wagens in Brand. Alle sofortigen Loeschvorgaenge schlugen fehl auf Grund der Unmengen von Benzin und dem Fehlen eines Feuerloeschers. Wir schaften es mit angesenkten Pullovern grade noch 2 bis 3 Kisten aus dem Auto zu schaffen als die Flammen keine weitere Rettung mehr zuliessen. Dann viel uns auch die gesamte Gasanlage der Kueche ein und unter lauten Warnrufen liefen wir was das Zeug hielt davon. Die Mechaniker versuchten weiter den Wagen zu loeschen und nach ca.5 Minuten hatten sie es wirklich mit Hilfe von Wasser und Sand geschafft das Feuer zu loeschen: Das Resultat dieser nur wenigen Minuten seht ihr ja in den folgenden Bildern.

Glueck im Unglueck: Nach nun 3 Tagen Schock haben wir uns beruhig und koennen das Ganze etwas nuechterner und distanzierter betrachten. Wir hatten ein Schweineglueck, dass wir und die Mechaniker nicht mit der gesamten Karre durch die Gasflaschen in die Luft geflogen sind. Einige Dinge konnten wir retten und haben unsere Reisepaesse, Kreditkarten und wichtigen Dokumente beisammen. Meine Klamotten sind fast gaenzlich vorhanden weil diese direkt an der Seitentuer standen. Von Sanscho konnten wir auch noch einige Klamotten restaurieren und nachdem wir uns nun Rucksaecke zugelegt haben beginnen wir uns neu zu ordnen.

Fuer den Schaden wird leider niemand aufkommen, da die Mechaniker bitterarm sind und keine Versicherung vorhanden ist. Unsere indische KFZ-Versicherung wird ebenfalls nicht zahlen und so werden wir wohl auf einigen Kosten sitzten bleiben. Zunaechst sind nun einige Dinge mit dem Carnet de Passage zu klaeren und wenn dies erledigt ist und der Wagen verschrottet wird werden wir neue Plaene schmieden. Weiterreise mit dem Rucksack, Anschaffen einer neuen Karre oder Rueckreise nach Deutschland – Man wird sehen.

Uns geht es auf jedenfall dementsprechend gut. Wir haben ein nettes Guesthouse gefunden und die Polizei ist sehr hilfreich.
Liebe Gruesse und so weiter und sofort. Bis bald.

Verfasst von: sanscho | 14. November 2009

Ohne Worte…

R0017161

R0017162

R0017179

R0017163

R0017166

R0017169

Verfasst von: Kolle | 11. November 2009

Happy Birthday

Meine kleine Schwester hat Geburtstag und ich wuensche herzlichst alles Gute. Ein Packet mit Geschenken ist auch schon auf dem Weg und wird dich hoffentlich bald erreichen. Der Dalai Lama sowie Sanscho lassen ebenfalls gruessen. Feier schoen und bis bald.

Lena, auch dir/uns alles Gute. Ein weiteres wunderbares halbes Jahr mit dir. Ich freue mich auf deinen Besuch in einem Monat.

Verfasst von: Kolle | 10. November 2009

Ins Exil

Um deinen Maedels ,liebe Schwester, sowie allen anderen Lesern neuen Stoff zu liefern folgt auch sogleich der naechste Eintrag aus Kleintibet. Nach Besichtigung des wunderbaren goldenen Tempel, dem hoechsten Heiligtum der Sikh, haben wir uns heute morgen auf die Socken gemacht nach Dharamsala, bzw. McLoedGanj. Dieser Ort, in den westlichen Auslaeufern des Himalaya gelegen, ist die derzeitige Exil-Residenz des Dalai Lama. Die kleine Stadt verzaubert auf den ersten Blick mit einer majestaetischen Bergkulisse, gewundenen Gassen und prachtvollen Kloestern. Buddhistische Moenche gruessen freundlich und morgen werden wir einen Blick auf den Tempelkomplex werfen und einige Karmapunkte sammeln. In Folge dieser Aussichten werden wir wohl die naechsten 2 Tage hier verweilen.
Fuer den Biologen etwas wunderbares: Ich habe die ersten wilden Affen meines Lebens erblickt (neben Sanscho). Geniesst die Fotos und bis bald.
Kolja

Verfasst von: sanscho | 9. November 2009

Pakistan/Indien

So nun ist es geschafft, wir haben unser Zielaland erreicht, am 8.11.2009 passierten wir die Grenze in Wagha(Pakistan), nach dem wir uns eine Tag zuvor die Ceremonie der Grenzschliessung auf pakistanischer Seite zu gemuehte fuehrten. Ein Spektakel welches man garnicht glauben mag, da es zu dem auch noch jeden Tag im Jahr celebriert wird. Auf indischer- wie auch pakistanischer Seite, wird von Menschenmassen auf Trebuenen das jeweilige Land angefeuert und gefeiert, eine Atmosphaere die der in einem Fussballstation gleicht.

Nun aber von Anfang an, zu unseren vorherigen Befuerchtungen gegen ueber Pakistan kann ich nur sagen, sie waren vielleicht einwenig berechtigt, aber in unserem Falle nicht zutreffend. Was wahrscheinlich auch mit daran lag, das die pakistanische Polizei uns durchs gesamte Land escortierte, was allerdings nicht immer spassig war, da sie sich zwischen durch doch schon ziemlich viel Zeit nahmen, sprich, teilweise kilometerlang mit einer Geschwindigkeit von max 40 Km/h fuhr, dies zehrte teilweise dann doch an den Nerven. Aber man muss dazu sagen, sie konnten auch teilweise nicht schneller fahren, da einige Begleitfahrzeuge bei uns dann doch schon einige Zeit auf dem Autofriedhof  gestanden haetten.

Ansonsten kann ich nur sagen, wir haben in Pakistan durchweg  gute Erfahrungen gemacht und sind auf durchaus freundliche und hilfsbereite Menschen gestossen. Also keine Angst vor Pakistan, aber das soll wiederrum auch nicht bedeuten, das man es auf die zu leichte Schulter nehmen sollte und zu leichtsinnig an dieses Land heran geht. Allem mit einem gewissen Respekt begegnen, sich angemessen Verhalten, dann passt das schon. Eins gibts noch zu Pakistan zu sagen, man sollte auf keinen Fall, alles essen was es so am Strassenrand zu kaufen gibt, die Folgen merkt man schnell und deutlich, Magenschmerzen mit deutlich duennerem Stuhlgang.

Pakistan hinter uns gelassen ging es auf in die erste Stadt Indiens, Amritsnar, dort abgestiegen in einem recht gutem Guest House fuer umgerechnet 3 Euro/pro Tag, ging es dann heute an die Stadtbesichtigung. Das Highlight dieser Stadt sollte laut „lonley planet“ die riesige Tempelanlage sein, was bedeutete, hinein da. Und tatsaechlicht, es ist ein beeidruckender goldener Tempel im Zentrum der Anlage zu bewundern,  er ist mit satten 750 Kg Gold verkleidet, die gesamte Anlage ist tatsaechlich sehr beeindruckend, sie laesst auf mehr hoffen.

So heute werden wir hier in Amritsnar, noch ein wenig enspannen und zu dem noch eine Routenplanung machen, und dann gehts sehr wahrscheinlich morgen weiter.

Bis die Tage dann mal…

Verfasst von: sanscho | 4. November 2009

Pakistan/Iran

R0016803

R0016799

R0016774

R0016764

R0016748

R0016744

R0016740

R0016732

R0016809

R0016718

R0016730

Verfasst von: Kolle | 3. November 2009

Entschuldigt bitte!

Es dauerte viel zu lange, aber nun erhaltet ihr Nachricht. Wir haben den Iran mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlassen. Das lachende beinhaltet auch den Grund, warum wir uns so lange nicht meldeten: Es war irrsinnig stressig und wir stuerzten von einem Abenteuer ins Naechste. Zudem kann man aus dem Iran nur sehr schlecht ins World Wide Web gelangen und Telefonate ins Ausland werden ebenfalls blockiert. Das weinende Auge, da wir auf viel Gastfreundschaft gestossen sind, liebenswerte Menschen getroffen haben und grandiose Mitreisende.

Wir waren auf persischen Geburstagen, haben herrschaftliche Abendessen in Familienkreisen genossen und sind von einer Shisha-Bar in die nachste gezogen. Natuerlich immer und alles auf Einladung der iranischen Gastgeber. Tolle Meschen und es besteht nicht die geringste Gefahr. Wie bereits vermutet, trifft nichts von dem zu, was wir in Deutschland ueber dieses Land zu wissen gedenken. Gerade von der Gastreundschaft und der einfachen hoeflichen Begruessung auf der Strasse koennen die Deutschen noch viel lernen!

Aber genug gelobt; nun zum unangenehmeren Teil. Wir versuchten etwa 3 Tage lang in Teheran eine Schiffsverbindung nach Indien zu erhaschen, und vorgenonmmen, es ging schief. Die Leute waren sehr freundlich reichten und von einer Travel Agency zur naechsten weiter um uns zu helfen – oder um selbst moeglichst viel Profit zu machen. Die Angebote wurden undurchsichtig und suspekt. Gluecklicherweise zogen wir rechtzeitig die Notbremse, sind abgehauen und den Agents entkommen – ohne einen Rial Verlust zu machen. Schwein gehabt.

Nach dem Treffen mit Sam – schoenen Gruss auch – einem Deutschen der zunaechst in Australien arbeitete und nun mit einem Toyota Landcruiser von Australien auf dem Landweg nach Deutschland unterwegs ist erschlossen sich neue Wege. Er stimmte uns zuversichtlich das eine Fahrt durch Pakistan wirklich sicher und machbar ist und seinr Erfahrung ist wohl schwer von jemand anderem zu ueberbieten. Und Zack: Da sind wir! Stehen zur Zeit in Quetta, Beluchistan und fuehlen und sicher und willkommen; auch dank der 3 Hollaender die wir seit Bam, Iran, mit uns fuehren. Sie sind als Bagpacker unterwegs und schaffen es mit ihrem Humor selbst den verkorktesten iranischen Polizeibeamten gnaedig zu stimmen. Tja, ansonsten haben hier alle Leute Knarren, Polizeieskorten begleiten uns mit dem Auto und die Polizei moechte tagtaeglich mit uns Haschisch rauchen.

Das iranische Visum zu verlaengern, welches wir um 2 Tage ueberzogen, war ein Chaos ohne gleichen. Von der Grenze schickten sie uns zurueck in die naechste groessere Stadt und nach 2 Tagen suchen und um 160$ aermer hatten wir endlich die Verlaengerung und konnten – wohlgemerkt – aus dem Iran ausreisen!

Genug geplaudert. Morgen geht es weiter Richtung Lahore und Indien. Achso: Heute haben wir das Auto reparieren lassen. 5 Stunden Arbeit von 5 Mechanikern mit Schweissen, Flicken etc. kostete uns rein gar nichts!!!! Die Werkstatt wollte auf Teufel komm raus kein Geld annehmen und plaedierte auf ihr Gesetz uns Gaeste zu ehren. Das Auto laeuft jetzt wie ne 1, ist komplett gewaschen (von 4 Kindern die wir ebenfalls nicht bezahlen durften) und ist bereit fuer Indien.

Liebste Gruesse und (diesmal) bis bald

Verfasst von: Kolle | 24. Oktober 2009

Nur kurz

Uns geht es gut! Sind in Teheran angelangt und sind erstaunt ueber diese fremdartigkeit. Waren gestern auf einer persischen Geburtstagsparty und sind heute zu einem Abendessen in einer Familie eingeladen. Kein Grund zur Sorge. Die Menschen sind ueberaus freundlich!

Verfasst von: Kolle | 18. Oktober 2009

Plaene

Nach reichlicher Überlegung und vıel Nachforschung sınd wır zu dem vorlaeufıgen Ergebnıs gekommen das Pakistan für uns gerade nıcht  passierbar ıst. Durch dıe großflaechıgen Angrıffe der pakıstanıschen Armee auf dıe Talıban ıst zur Zeıt keın Durchkommen. Der weıtere Plan sıeht somıt folgendermaßen aus:

Durch dıe Berıchte der hıer eınheımıschen Türken, sowıe der uneıngeschraenkten Gastfreundschaft der Kurden werden wır übermorgen ın der Frühe nach Teheran aufbrechen. Zweı Bergsteıger aus Polen nehmen wır bıs zur Hauptstadt des Irans mıt. Dıe Strecke ıst gut ausgebaut und ın eınem Tag zu bewaeltıgen. Angekommen werden wır uns eın bıßchen Umschauen und dıe Stadt auf uns wırken lassen. Des Weıteren werden wır versuchen, eıne Schıffsverbındung vom Iran nach Indıen zu erhaschen uns sollte dıes nıcht möglıch seın, eıne alternatıve Route, eventuell über Armenıen, Georgıen und Chına planen. Zu Erhoffen waere auch eıne Verbesserung der Lage ın Pakıstan – oder sıcherere Informatıonen über eınen Transıt ın Teheran zu erhalten. Morgen werden wır uns erst eınmal den Ararat von naeherem zu Gemüte führen.

Older Posts »

Kategorien